Geschichte |
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Schule und Ausbildung
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Im Jahre 1812 wurde in Beinwil/Mitteldorf das erste Schulhaus erbaut. Die Arbeiten wurden im Frondienst verrichtet, wozu sich die fünf Ortsgemeinden ausdrücklich verpflichten mussten. Die Finanzierung des allgemeinen Schulbetriebes bereitete anfänglich grosse Sorgen. Dennoch entwickelte sich die Dorfschule schnell zu einer angesehenen lokalen Bildungsstätte. |
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Dieser kurze Einblick in die Entwicklung des örtlichen Schulwesens lässt erkennen, dass es immer ein Anliegen der Beinwiler war, gute Schulen zu unterhalten. Heutzutage begegnen die "Dreikäsehochs" dem Bildungswesen erstmals mit dem Eintritt in den Vorschulunterricht. Der neue Doppelkindergarten mit seinen hell und freundlich gestalteten Räumlichkeiten, seiner ruhigen Lage im Kirchfeld sowie den grosszügigen Spiel- und Tummelflächen, kann seit dem Schuljahr 1992/1993 von allen fünf- und sechsjährigen Kindern freiwillig besucht werden. Das wunderschöne Gebäude mit seinem harmonischen Innenleben vermag positiv auf das spielerische Verhalten der Kinder einzuwirken und fördert ihre ungezwungene, freie Entfaltung. |
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Die Primarschule am Ort dauert fünf Jahre. Alsdann erfolgt der Übertritt in die dreigliedrige Oberstufe. Je nach Neigung und Leistungsfähigkeit bietet sich den Heranwachsenden die Real-, Sekundar- oder Bezirksschule an. Für Kinder mit Lernschwierigkeiten stehen geeignete Förderungsklassen zur Verfügung. Die Oberstufenklassen und die Abteilungen der Sonderschulung müssen aufwärts, vorwiegend im nahen Bezirkshauptort Muri, besucht werden. Die Bezirksschule wird als Gemeindeverband geführt. Bei den Sekundar- und Realschulabteilungen strebt der Gemeinderat eine dauerhafte Schulkoordination mit Muri an. Für einen reibungslosen Transport sorgt das Postauto, welches täglich von einer grossen Schülerschar benutzt wird. Der Fahrplan konnte weitgehend den Schulzeiten angepasst werden. Den Hauptanteil der Abonnementskosten trägt die Gemeinde. Die Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe in der Gemeinde bieten aber auch Lehrplätze an. 1993 bestanden insgesamt 15 Lehrverhältnisse, vorwiegend im handwerklichen Bereich und in der Lebensmittelbranche. Die Schulabgänger müssen sich jedoch mehrheitlich in der näheren oder weiteren Umgebung um ihre Ausbildungsplätze bewerben. Die Berufsschulen werden vorwiegend in Wohlen und in Lenzburg besucht. Weiterführende Bildungsstätten (Kantonsschulen) befinden sich entweder in Wohlen oder in Aarau. |
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