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Kindergartenordnung
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Titelbild

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Liebe Eltern
Mit dem Besuch des Kindergartens beginnt ein neuer Abschnitt im Leben Ihres Kindes. Es macht einen Schritt hinaus aus der Geborgenheit des Elternhauses in eine grössere Welt.
Der Kindergarten strebt das Ziel an, Ihr Kind in seiner ganzheitlichen Entwicklung zu unterstützen und es vor allem im 2. Kindergartenjahr auf die Schule vorzubereiten.
Für viele Kinder ist der Kindergarten ein Ort, wo sie zum ersten Mal Erfahrungen im Umgang mit einer grösseren Gruppe machen. Sie übernehmen Verantwortung und lernen ihren Platz in der Gruppe zu finden und bauen neue Freundschaften auf.
Zur Erfüllung des Erziehungs- und Bildungsauftrages stehen der Kindergärtnerin verschiedene Mittel zur Verfügung, wie vielerlei Spielmaterialien, Erzählen, Rollenspiel, Malen, Basteln, Rhythmik, Turnen, Musik und vieles mehr.
Im Interesse einer harmonischen Entwicklung Ihres Kindes, ist Vertrauen und die Pflege des Kontaktes zwischen Elternhaus und Kindergarten sehr wichtig. Dies geschieht mit Elternabende, Elterngespräche und Veranstaltungen mit Eltern und Kindern. Sie sind natürlich auch herzlich eingeladen, uns im Kindergarten zu besuchen. Ihr Kind bleibt während 2 Jahren bei derselben Kindergarten-Lehrperson.
Die folgenden Informationen sollen viele Fragen zum Kindergarten klären. Bei Unklarheiten sind wir gerne bereit, Ihnen Auskunft zu erteilen. Wir freuen uns nun auf ein spannendes Kindergartenjahr und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit.
Freundliche Grüsse
Die Kindergarten-Lehrpersonen
Organisatorisches im Kindergarten
Finken: Das Kind braucht ein Paar geschlossene Finken, welche sich auch zum Hüpfen und Springen eignen.
Kleidung: Bitte kleiden Sie Ihr Kind so, dass es bequem und ohne Angst vor Verschmutzungen spielen, basteln, sändele, malen, kleben… usw. kann.
Trinkbecher: Jedes Kind bringt einen robusten Plastikbecher mit.
Leuchtgurt: Er dient der Sicherheit im Strassenverkehr. Daher sollten die Kinder den „Lüüchzgi“ jeden Tag auf dem Kindergartenweg tragen.
Znünitäschli: Darin bringen die Kinder Ihren Znüni mit. Am Nachmittag essen wir keinen Zvieri.
Posttäschli: Darin geben wir Ihrem Kind wichtige Informationen und Elternbriefe mit nach Hause. Das Posttäschli soll Ihr Kind danach gleich wieder in den Kindergarten bringen.
Malschürze: Jedes Kind sollte eine Schürze im Kindergarten haben (es eignet sich ein altes Herrenhemd). Die Malschürze sollte mit dem Namen Ihres Kindes versehen sein.
Turnen: Zum Turnen braucht Ihr Kind einen Rucksack, bequeme Kleidung und Turnschläppli oder rutschfeste Turnschuhe. An diesem Morgen verbringen wir die grosse Pause auf dem Pausenplatz und besuchen die Bibliothek. Bei Regenwetter bitte keine Schirme mitgeben. (Nur fürs Turnen )
Kochen: Das Kochen ist den Kindern des grossen Kindergartens vorbehalten. Ihr Kind bringt CHF 5.00 mit, damit wir gemeinsam einkaufen können. Sollte am Ende des Schuljahres Geld übrig bleiben, veranstalten wir damit ein üppigeres Schlussessen.
Absenzen: Absenzen (wegen Krankheit, Arztbesuch oder sonstigen Gründen) sind uns bitte frühzeitig vor dem Unterricht zwischen 7.45-8.00 Uhr mitzuteilen.
Kettentelefon: Es dient der schnellen Weiterleitung von wichtigen Informationen. Es ist notwendig, dass Sie sich an die Reihenfolge halten und die erhaltene Nachricht genau weiterleiten. Erreichen Sie bei der nachfolgenden Nummer niemanden, überspringen Sie diese, rufen bei der darauf folgenden Nummer an und versuchen es später erneut. So wird das Kettentelefon nicht unterbrochen.
Elternbesuche: Sie dürfen uns jederzeit gerne im Kindergarten besuchen (bitte ohne Geschwister). Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie, uns vorher anzufragen.
Elterngespräche: Für die Entwicklung Ihres Kindes ist es wichtig, dass wir mit Ihnen in Kontakt sind. Jedes Jahr finden Standort- und Übertrittsgespräche statt. Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie uns über Spezielles, was Einfluss auf das Verhalten Ihres Kindes haben könnte, informieren. Bei Unklarheiten und Fragen wenden Sie sich bitte an uns.
Geburtstag: Der Geburtstag ist für jedes Kind ein besonderes und wichtiges Erlebnis. Deshalb feiern wir diesen Tag mit jedem Kind (ohne Eltern) im Kindergarten. Es wäre schön, wenn Sie für Ihr Kind und seine „Gspändli“ einen Znüni bis 9.15 Uhr in die Kindergartenküche stellen könnten. (z.B. Kuchen, Brötchen, Früchte usw.) Die Lehrpersonen werden im Voraus mit den Eltern absprechen, an welchem Halbtag wir den Geburtstag im Kindergarten feiern werden.
Standartsprache: Seit Schuljahr 2008/09 schreibt das BKS (Departement Bildung, Kultur und Sport) vor, pro Woche 50% des Unterrichtes in Standardsprache (Hochdeutsch) zu gestalten.
DaZ: Fremdsprachige Kinder haben im Kindergarten Anrecht auf Unterricht in Deutsch als Zweitsprache. Die DaZ-Lektionen finden bei uns integriert statt.
Sprachentwicklung: Die Früherfassung von Sprachauf-fälligkeiten ist sehr wichtig. Im Kindergarten erfolgt bei den 6-jährigen Kindern eine Reihenuntersuchung durch unsere Logopädin. Die Untersuchung wird angekündigt. Bei Auffälligkeiten werden Sie umgehend informiert.
Schularzt: Die grossen Kindergartenkinder werden im ersten Semester vom Schularzt untersucht. Zu einem späteren Zeitpunkt klärt dieser auch die Psychomotorik ab. Alle Untersuchungen werden vorgängig angekündigt.
Zahnpflege: Jedes Kind erhält anfangs Schuljahr eine Zahnbürste, sowie einen Zahnbecher von der Zahnpflegerin. Sie wird uns im Verlauf des Kindergartenjahres 6-8 Mal besuchen, um den Kindern den richtigen Umgang mit der Zahnbürste zu lehren.
Schulweg: Anfangs Schuljahr zeigt ein Polizist den Kindern das richtige Verhalten auf dem Schulweg.
Zeigitag: Der Halbtag vor den Ferien ist als Zeigitag definiert. D.h. die Kinder dürfen ein Lieblingsspielzeug von zu Hause mitbringen.
Znüni: Genauso wie das Frühstück am Morgen ist der Znüni im Kindergarten unerlässlich. Die Kinder brauchen in der Halbzeit eine kleine Stärkung, um bei Kräften zu bleiben und um sich wieder intensiver konzentrieren zu können. Es ist erwiesen, dass Kinderzähne besonders anfällig gegen Karies sind. Diese Tatsache bedarf einer sorgfältigen Zahnpflege einerseits, aber auch einer gesunden, ausgewogenen Ernährung andererseits. Achten Sie deshalb auf abwechslungsreiche und möglichst gehaltvolle Kost. Sie fördern so eine positive Einstellung Ihres Kindes zu seiner Ernährung. Es ist wichtig, dass die Zwischenmahlzeiten, die Sie Ihrem Kind in den Kindergarten mitgeben, keinen Zucker und keine künstlichen Süssstoffe enthalten.
Die Kinder dürfen im Kindergarten jederzeit Wasser aus ihrem Becher trinken. Also geben Sie keine Getränke mit.
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